Ich kann kochen!

Das war für uns, die Erzieher der Klassen 16A und 16B, der Leitspruch am 22.01. hier im BSZ „Konrad Zuse“. Unter fachkundiger Leitung durften wir an einer Fortbildung teilnehmen, die uns in die Arbeit der Sarah Wiener Stiftung einführte.

Kinder sind von Natur aus neugierig. Deshalb sind sie meist sehr gespannt, die Welt der Lebensmittel mit all ihren Sinnen erkunden zu dürfen. Doch wie können Erzieher die Kinder am Besten in diese Welt mitnehmen? Wie lernen Kinder eigentlich essen und wie können wir aus der Theorie die Praxis machen? All diesen Fragen sind wir auf den Grund gegangen und genau dies ist die Intension der Sarah Wiener Stiftung. Aus Erziehern werden Genussbotschafter, die ihre Verantwortung in der Ernährungsbildung ernst nehmen und sie gemeinsam mit den Kindern und viel Spaß in der Praxis umsetzen.

Wenn Kinder lernen, so lernen sie durch Nachahmung. Das bedeutet, sie schauen genau was ihre Vorbilder machen und ahmen dann für sie interessantes Verhalten nach. Der Erzieher ist hierbei ein großes Vorbild, verbringt er doch viel Zeit mit ihnen. Das heißt aber auch, dass Kinder genau beobachten, wie ihre Erzieher mit Lebensmitteln umgehen und welche Esskultur sie haben. Dadurch ergibt sich eine große Verantwortung für uns, welcher wir bei der Arbeit nachgehen müssen. Das bedeutet nicht nur „gesund“ zu essen, sondern mit den Kindern zu erforschen, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie sie unverarbeitet in der Natur aussehen. Wo wächst denn eigentlich der Kohlrabi und wie viel von ihm steckt wirklich in der Erde?

Kinder müssen ihre ganz individuellen Erfahrungen mit Lebensmitteln machen dürfen. Was schmeckt und was nicht, das kann nur jeder allein für sich festlegen. Deshalb sollten Kinder den Weg der Lebensmittel vom Einkaufskorb auf den Teller selbst aktiv mitgestalten dürfen. Kinder können kochen und sie wollen kochen. Es bereitet ihnen nicht nur Freude, sondern sorgt auch für einen spielerischen Lernzuwachs. Durch gemeinsames Kochen mit den Kindern stärken wir nicht nur ihre Kompetenzen, sondern auch ihre Esskultur. Und jeder weiß: Was Kinder selbst zubereitet haben, möchten sie nicht nur unbedingt probieren – es schmeckt ihnen auch.

So durften auch wir an diesem Tag aktiv werden und unterschiedliche Gerichte kochen, die sowohl in der Kita als auch in der Schule einsetzbar sind. Ausgestattet mit viel Informationen und neuem Wissen, können wir nun das „Ich kann kochen“ Konzept als neue Genussbotschafter mit in unsere zukünftigen Einrichtungen nehmen.

 

 

Sandra König / Erz 16A

 

 
 
 

     

 

   
 
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